CSV Umweltschutztechnik-GmbH
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PAK`s

 

PAK`s ist z.B. enthalten in Klebstoffen für Parkettkleber. Bis 1970 waren Pak`s auch in Dachpappen und in Klebstoffen zur Verlegung von Holzpflastern enthalten. Sowie in verschiedenen Kosmetika

 

Definition:

 

Der Name PAK bedeutet Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe und besteht aus mehreren hundert zählenden PAK`s Einzelverbindungen. Hiervon sind von der Amerikanischen Bundesumweltbehörde 16 Substanzen aufgenommen werden, die heute stellvertretend für die ganze Stoffgruppe analysiert werden. Die bekanntesten sind Naphthalin, Acenaphthylen, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Chrysen, Benzo (a) pyren.

 

Gesundheitsgefahren:

 

Die Aufnahme der Schadstoffe erfolgt durch die Nahrung und Trinkwasser, sowie die Atmung. Desweiteren sind diese Stoffe hautresorptiv, d.h. sie werden bei Berührungen über die Haut in den Körper geleitet. Bei vorhandenen Belastungen durch verwendete Klebstoffe z.B. für Parkett, wird dies meist über die Atmung aufgenommen. Der Geruch ist leicht süßlich und etwas stechend. Einige Pak`s sind beim Menschen eindeutig krebserregend, erbgutverändernd, fruchtschädigend und beeinträchtigen die Fortpflanzungsfähigkeit.

 

Vorkommen:

 

Pak`s sind ein natürlicher Bestandteil aus Erdöl und Kohle.

 

Quelle:

 

Pak`s entstehen bei der so genannten Pyrolyse, d.h. eine unvollständige Verbrennung von organischem Material wie z.B. Kraftstoffe, Tabak, Kohle, etc. und sind daher auf der ganzen Welt nachzuweisen. Der größte Anteil entsteht heute in der Herstellung anthropogenen Prozessen. Sie kommen aber auch natürlich vor, z.B. nach Waldbränden.

Auch produziert die Natur biologische Pak`s durch Pilze, Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen.

 

Verwendung von Pak`s:

 

Verwendung finden Pak in Werkzeuggriffen, Kabelummantelungen, hier wurden durch die Industrie und Handelsunternehmen freiwillig Höchstgehalte vereinbart. Diese Werte sind aber nicht auf alle Materialien anzuwenden, hier ist zu unterscheiden ob und wie häufig man mit den Materialien in Kontakt kommt. Werkzeuge z.B. werden häufig in die Hand genommen, andere Materialien wie Kabelummantelungen werden kaum angefasst außer bei der Verlegung dieser. Jedoch imitiert bei einer hohen Belastung von Kabelummantelungen dies in die Raumluft, so dass es auch hier zu Belastungen durch die Atmung kommen kann.

 

Sanierung:

 

Die Sanierung von Pak`s ist mit verschiedenen Techniken möglich. Hier kommt es darauf an wie die Nutzung der Räume stattfindet, die Höhe der Belastung ist, und wo die Quelle ist.

Neben der kompletten Entfernung der Schadstoffe, welches die langfristig beste Lösung darstellt, können die Materialien auch maskiert (beschichtet)werden oder abgedeckt (durch geeignete Materialien) werden. Die Methode der Maskierung oder Abdeckung ist zunächst natürlich die günstigere Variante, jedoch sollte dies, wenn es für einen längeren Zeitraum sein soll, regelmäßig durch Nachmessungen überprüft werden. Nach der Entfernung oder Beschichtung/Abdeckung sollten auf jeden Fall Nachmessungen gemacht werden. Zum Einem kann hierdurch der Erfolg dokumentiert werden und zum Anderen zeigen diese Messungen ob noch weitere Arbeiten notwendig sein sollten. Möglich ist das bei starken Belastungen auch eine Sekundärkontamination vorhanden ist, die durch Reinigung oder Ausbau von weiteren Materialien beseitigt werden muss, um die zuvor festgelegten Werte zu erreichen.

 

Auf jeden Fall sollten  Pak-Sanierungen nur von fachkundigen Firmen durchgeführt werden, die über die notwendige Sachkenntnis und technischen Ausstattung für solche Sanierungen verfügen. Hier sind die in der GefStoffV §37 für Arbeiten in kontaminierten Bereichen  genannten Regeln einzuhalten. Diese sind zum einem: Eine rechtzeitige Meldung an das AfA (Amt für Arbeitsschutz) bzw. die zuständige Behörde und der BG. Weiterhin müssen die Mitarbeiter arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig unterzogen werden, wie z.B. der G.2 und G.26, sowie der G.40.

 

 

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© CSV Umweltschutztechnik-GmbH / Letzte Aktualisierung der Homepage: Dienstag, 17. Oktober 2017